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Dienstag, 5. Oktober 2021

Die alten Wurzeln der Neuen Rechten

Was sind die intellektuellen Ursprünge der Neuen Rechten? Welchen Einfluss hatte sie auf die Entwicklung von Frankreich und Deutschland in der Nachkriegszeit? Und was bedeutet dies für die aktuelle politische Situation? Damit beschäftigt sich diese Arte-Doku von Autor und Regisseur Falko Korth. 

Sie zeichnet dabei eine (metapolitisch durchaus erfolgreiche) Linie von Ernst Jünger über Armin Mohler bis zu Alexander Gauland beziehungsweise von Mohler über Alain de Benoit bis zu Jean-Marie Le Pen. Einige Akteure der Neuen Rechten kommen dabei auch zu Wort.

Sonntag, 7. Februar 2021

Kümmelschnaps aufs Leben

 Ein Abend im Seniorenheim mit Olli Schulz. Herrlich:



Freitag, 20. April 2018

Gaus und Arendt



Der Journalist Günter Gaus spricht mit Hannah Arendt. Es ist die erste Frau in seiner Reihe "Zur Person" - und knapp 20 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches auch eine der ersten großen unter Hitler verstoßenen und der Vernichtung entgangenen Deutschen.

Die Philosophin erklärt in diesem Interview aus dem Jahr 1964 unter anderen, weshalb sie sich nicht als solche versteht, wie sie als Jüdin die NS-Zeit geprägt hat, warum sie in ihrer Beobachtung des Eichmann-Prozesses den Beschuldigten als "Hanswurst" wahrgenommen hat und bisweilen laut lachen musste.

Ein ungemein dichtes, aber zugleich unterhaltsames Gespräch, das in dieser Form im heutigen Fernsehen undenkbar ist. Und das nicht nur, weil die beiden in den 72 Minuten etwa ein Dutzend Zigaretten rauchen.

Samstag, 31. März 2018

Zwischen zwei Welten

Spätestens seit dem gescheiterten Putsch im Juni 2016 geht ein gesellschaftlicher Riss nicht nur durch die Türkei, sondern auch durch dieses Land. Ein Riss, der Bio-Deutsche und Deutsch-Türken genauso voneinander entfremdet, wie die türkischstämmige Community und ihre Familien.

Alte Klischees flammen dabei auf; vermeintliche Loyaltitäten, die bislang kaum eine Rolle gespielt haben, werden plötzlich zu existenziellen Fragen; einstige Freunde werden zu Feinden, tolerante Mitmenschen zu Rassisten; Menschen, die sich längst deutsch gefühlt haben plötzlich wieder zu Türken - und manch einer, der sich längst im akademischen Establishment angekommen wähnte gar zum fanatischen Anhänger des Turanismus.

Ein absolut hörenswertes ARD Radio Feature von Sammy Khamis geht diesen Befindlichkeiten nach und zeichnet das Bild einer innerdeutschen deutsch-türkischen Beziehung, die wahrlich schon mal bessere Zeiten erlebt hat.

Sonntag, 30. Juli 2017

Meine Brüder und Schwestern im Norden




Ein Heimatfilm über Nordkorea von Sung-hyong Cho (leider nicht mehr in Gänze frei verfügbar, daher nur der Trailer...)

Freitag, 26. Mai 2017

Kinski, Trump und Herzog

"Trump auf Staatsbesuch - das erinnert ein wenig an Werner Herzogs Film "Fitzcarraldo". Klaus Kinski spielt darin mit irren Augen einen Europäer, der im Amazonas-Dschungel einen Dampfer über einen steilen Bergrücken hinweg von einem Fluss in einen anderen schleppen lässt. Trump gleicht diesem an Land gezogenen Flussdampfer - ein großes, in seiner Wucht unberechenbares und deswegen gefährliches Objekt, das in einem Element unterwegs ist, für das es weder gedacht ist, noch gebaut wurde. Da betet man, dass keines der Haltetaue reißt."

(Daniel Brössler & Hubert Wetzel in der SZ, 26.5.17)



Burden of dreams - Kurzfilm über das Wahnsinnsprojekt von Werner Herzog

Donnerstag, 26. Januar 2017

Jaki Liebezeit (1938-2017)

Jaki Liebezeit, ehemals Drummer von Can, der wichtigsten deutschen Band der 70er Jahre, ist kürzlich im Alter von 78 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Warum Can und die anderen "Krautrock-Bands" so wichtig waren (und in Deutschland heute fast vergessen sind), erklärt die an dieser Stelle schon einmal empfohlene Doku "Krautrock - The rebirth of Germany" ganz gut.



Der Drummer mit seinem unverwechselbar mechanischen Stil - Holger Czukay sagte einst „Jaki spielt wie eine Maschine. Bloß besser.“ - war aber auch jenseits von Can gefragt und geschätzt. Er arbeitete unter anterem mit Brian Eno, Depeche Mode oder Michael Rother. Und ist nebenbei auch noch verantwortlich für den treibenden Schlagzeug-Beat beim "Goldenen Reiter". Bei Pitchfork gibt es eine kleine Zusammenstellung mit Jakis wichtigsten Drum-Parts ohne Can.

Seinen vielleicht besten Schlagzeug-Part als Mitglied von Can hatte Liebezeit wohl bei Vitamin C, dem eingängigsten Stück des Albums Ege Bamyasi (1972):

Freitag, 6. Januar 2017

Find my phone

Im Zuge der Digitalisierung geben wir immer mehr Daten von uns Preis. Manch Kritiker sieht uns deshalb bereits auf dem Weg in die smarte Diktatur. China ist von dieser Horrorvision nicht  mehr weit entfernt. Dort bastelt die Regierung gerade an einem digitalen Bürgerbewertungssystem. Spätestens 2020 soll es in Kraft treten. Auch wenn keine westliche Regierung das bislang offiziell anstrebt: Die Potenziale dafür sind zweifellos auch hier vorhanden. Zumal die meisten mit den Instrumenten der Kontrolle recht arglos umgehen.

Das Smartphone (vom Internet der Dinge ganz zu schweigen) zum Beispiel wird im Handumdrehen zur digitalen Superwanze, wie dieser sehenswerte Kurzfilm des Niederländers Anthony van der Meer zeigt. Dem 23-Jährigen gelang es, den Dieb seines Handys mittels smarter Technologie erfolgreich und erschreckend intim auszuspionieren.

Montag, 12. Dezember 2016

Wir Sklavenhalter

Ausbeutung und Sklaverei sind deutscher Alltag - in Schlachthäusern (worauf ich bereits vor zwei Jahren hingewiesen hatte), der häuslichen Pflege, auf dem Bau oder im Rotlichtmilieu, wie diese ARD-Doku zeigt:


Sonntag, 30. Oktober 2016

Sonntag, 25. September 2016

Der Anhalter



Heinrich Kurzrock sagt, er befinde sich auf seiner letzten Reise. Zu Dignitas in Zürich, einem Sterbehilfeverein. Er habe Knochenkrebs im Endstadium. Die Reporter Stephan Beuting und Sven Preger haben ihn am Kölner Verteilerkreis mitgenommen. Entstanden ist daraus ein packendes Hörspiel-Feature der Tiefenblick-Reihe im WDR5.

Seit 40 Jahren trampt Anhalter Heinrich durch Deutschland. Seine Lebensgeschichte hat er dabei schon vielen Menschen erzählt. Sie klingt tragisch: die jüdischen Eltern seien nach dem Krieg ermordet worden, Heinrich schon als Säugling in die Kinder- und Jugendpsychiatrie gekommen. Die Kindheit: geprägt von schlagenden, demütigenden und strafenden Nonnen. Als Erwachsener sei er dann nie wieder auf die Beine gekommen, habe sich keine bürgerliche Existenz aufgebaut. Es folgten Aufenthalte im Knast und ein Leben auf der Straße, dem er nun ein Ende setzen wolle. Er könne einfach nicht mehr. Auch weil er Knochenkrebs im Endstadium habe - und einen nicht mehr operierbaren Gehirntumor. Zum Beweis zeigt er auf die dicke Beule an seiner Stirn, die er mit einer Mütze zu verdecken pflegt.

Doch stimmt das wirklich? Preger trifft ihn im Oktober 2013 am Verteilerkreis, sein Kollege Beuting ein Jahr später - und beide Male ist er auf dem Weg nach Zürich. Wie kann das sein? Die Reporter sind skeptisch, doch die Geschichte lässt die beiden nicht mehr los. Sie beginnen zu recherchieren - und finden Heinrich nach zehn Wochen schließlich. Aber nicht in Zürich, sondern in Deutschland, er wirkt dabei ziemlich lebendig. Über ein Jahr begleiten sie ihn. Und schnell wird klar: Nicht alles, was Heinrich erzählt ist wahr. In den Jahren auf der Straße hat der Anhalter gelernt, wie er die Menschen zum Zuhören bringt: Indem er es bisweilen mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

Ein geschlossenes System aus Angst und Gewalt

Vieles aber erweist sich als richtig: Die schlimme Kindheit im St. Johannes-Stift in Marsberg etwa, der die Reporter mithilfe von Heinrich auf die Spur kommen. Für die Nonnen des Stifts stand  in den 50er- und 60er-Jahren weniger das Kindeswohl im Mittelpunkt. Ihnen ging es um Ruhe und Ordnung - und beides wurde mit brachialer Gewalt durchgesetzt. Wenig davon drang bisher nach außen. Die Anstalt war ein geschlossenes System, in dem die Angst regierte. Heute ist der St. Johannes-Stift eine moderne Einrichtung. Doch die Aufarbeitung hat gerade erst begonnen. Heinrich stellt sich dieser dunklen Kindheitserinnung. Der Anhalter bekommt Einsicht in seine Akte. Ein Beweis, dass dieser Teil seiner Lebensgeschichte nicht erflunktert ist.

Immer dabei auf der Reise durch Heinrichs Leben: Zigaretten und Kaffee. Der 66-Jährige lebt von Kippen, Kaffee und der Stütze. Und wohnt eigentlich gar nicht mehr auf der Straße. Auf der Erlacher Höhe bei Backnang hat der Anhalter inzwischen ein Zimmer. Er nennt es "seine Zelle".

In fünf Mal 30 Minuten kommen die beiden WDR-Reporter Heinrich Kurzrock ziemlich nahe. Sie entdecken dabei auch die wahre Geschichte seiner Familie. Doch weil Heinrich nichts davon wissen möchte, erfährt auch der Zuhörer keine Details. "Der Anhalter" ist ein sehr ehrliches Porträt, das einen gescheiterten, sehr schwierigen Menschen mit all seinen Widersprüchen zeigt. Und das ein dunkles, lange tabuisiertes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte thematisiert: die unmenschlichen Bedingungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, mit deren Folgen die Betroffenen ein Leben lang zu kämpfen haben.  

Das ganze Hörspiel ist als Podcast auf der Homepage des Radiosenders. Eine kurze Zusammenfassung mit Videoausschnitten von Heinrich gibt es hier.

Nachtrag (3.5.17): Mittlerweile ist ein Porträt von Heinrich Kurzrock in der Lokalzeitung erschienen.

Bild: Screenshot von der WDR-Homepage

Donnerstag, 10. März 2016

Die Philosophie des Kinos

Christian Grüny im Gespräch mit Dirk Rustemeyer (Professor für Bildungsphilosophie an der Uni Trier) über sein Buch "Darstellung. Philosophie der Kunst".

Mittwoch, 5. November 2014

Plattenläden in Stuttgart

Ratzer Records, Second Hand Records, Pauls Musique, Einklang: Eine Doku des Popbüros porträtiert die vier wichtigsten Stuttgarter Plattenläden und ihre Besitzer. 

Donnerstag, 19. Mai 2011

Christian Ulmen

hat sich zum Spezialist für Komödien über eheliche kulturelle Konflikte entwickelt. Seien es italienisch-deutsche, wie dem provokativen: ´Maria, ihr schmeckt es nicht...`

...oder polnisch-deutsche, wie dem nicht minder kontroversen ´Hochzeitspolka`:
Beide Filme sind sehr klischeebehaftet und bieten jedoch zugleich einen zweiseitigen Blick auf kulturelle Konflikte, die oft nur aus kleinen Missverständnissen entstehen. Daher bin ich hin und hergerissen zwischen Zweifel und Anerkennung.

Donnerstag, 7. April 2011

Die Fremde ist der Tod

So lautet der Name einer Dokumentation von Miro Zownir über den im letzten Jahr verstorbenen Schauspieler und Straßenmusiker Bruno Schleinstein. Größere Bekanntheit erlangte er in den 70er Jahren durch die Hauptrolle im Werner Herzog-Film Jeder für sich und Gott gegen alle, blieb jedoch vielen Berlinern vor allem durch seine Auftritte als Straßenmusiker (für die er prinzipiell kein Geld verlangte) in Erinnerung. Es ist eine erstaunliche, bewegende Geschichte, die sein Leben erzählt: von der Mutter (einer Prostituierten) verstoßen, aufgewachsen in Heimen und Besserungsanstalten, als Experimentiermaterial missbraucht von den Nazis, geistig zurückgeblieben, durch Zufall entdeckt durch Werner Herzog, zeitlebens ein Außenseiter, ein misstrauischer, doch sehr wahrhaftiger Mensch mit einem sehr speziellen musikalischen Stil, einer Art Talking-Blues mit Versatzstücken aus der reichhaltigen Tradition Berliner Straßenlieder. Er konnte Sätze formulieren von erstaunlicher Klarheit und Tiefe, weil er die Abgründe dieser Gesellschaft wie kein Zweiter am eigenen Leib erfahren musste. Zownir gelingt es in seiner respektvollen Dokumentation, diesen eigenwilligen Menschen in seiner ganzen Tragik ein Stück weit verständlicher zu machen und die Erinnerung an ihn zu bewahren. Ausgesprochen sehenswert.

Montag, 3. Januar 2011

Flüchtige Notizen III: Apocalypse Now!


Juli 2009:

Vorab: Inhalt und Form sind im Film nicht voneinander zu trennen. Film, das ist auch Philosophie, nur in anderer Form. Denn das Wesen der Philosophie ist nicht allein die Sprache im Text, sondern eine Praxis, die (eben auch in Form von Filmen) vollzogen werden kann. Zum Philosophieren gehört das Beschreiben der möglichen Seinsformen, der Virtualitäten - das sind Gelegenheiten, Variationen immer neuer Darstellungen, die einen stetigen Prozess des Anschließens an Darstellungen ermöglichen und damit die Generierung eigener, neuer Darstellungen. Die überwältigende Wirkung des Kinofilms ermöglicht so eine Reflexion relevanter philosophischen Fragen in gleichnishafter Form.

Eines der gelungensten Beispiele einer solchen Reflexion ist Francis Ford Coppolas Apocalypse Now!. Die zweifellose Erhabenheit des Filmes bei erster Betrachtung führt zu Irritationen, die den Betrachter etwas ratlos zurücklassen, aber auch Ausgangspunkt potentiell unendlicher Analyse sein können, Was Apocalypse Now! zu einem philosophisch fassbaren Film macht ist seine Vielfalt der Gedanken, die Selbstreflexion des Films als Film, seine Prozesshaftigkeit und sein steter Bezug auf Philosophie, Film, Literatur, Geschichte und Kunst.

Apocalyse Now! ist keine realistische Darstellung des Vietnamkrieges, sondern vielmehr eine surreale und daher besonders überzeugende Reflexion zum Thema Krieg an sich. Die Apokalypse ist nicht das Ende, sondern vielmehr der von den Menschen selbst geschaffene Zustand der Welt. Gott ist tot, wurde getötet und niemand ist mehr da, der das Grauen beenden könnte. Kurtz, Gott, Philosoph, Heiliger, Soldat, Ziel und Fixpunkt des Filmes befindet sich jenseits der uns bekannten Welt, in einem permanenten Ausnahmezustand. Er weiß um die Unterscheidungen, aber stellt sich über alle Urteile und Wertungen. Er ist nur denkbar, nicht in dieser Welt lebbar, ist das ausgeschlossene Dritte, daher muss er getötet werden. Und so geht Willard, Hauptdarsteller und Ich-Erzähler, als Wahnsinniger zurück in die Welt. Doch die Denkbarkeit bleibt und damit auch die Paradoxien.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Immer nie am Meer


"Immer nie am Meer" ist ein herrlich reduzierter und tragikomischer Film von Antonin Svoboda (u.a. Produzent von Free Rainer und Die fetten Jahre sind vorbei). Spielen die ersten 15 Minuten noch an verschiedenen Orten und führen den Zuschauer in die Charaktere des Kammerstücks ein, so ist der Raum für die restlichen 70 Minuten sehr begrenzt. Der Zufall hat die drei tragischen Helden Anzengruber (Christoph Grissemann), Baisch (Dirk Stermann) und Schwanenmeister (Heinz Strunk) in eine unmögliche Situation gebracht: An ein abgelegenes Waldstück, der Mercedes (da von Kurt Waldheim ersteigert mit Panzerglas ausgestattet) eingeklemmt zwischen zwei Baumstümpfen, das Handy ohne Netz, ausgestattet lediglich mit ein wenig Sekt, Heringssalat und einem Akkordeon. 

Was sich dann entwickelt ist eine höchst unterhaltsame Tragödie über das Scheitern und die Lächerlichkeit der menschlichen Existenz. Alle drei sind zwar schon vor ihrem Zusammentreffen gescheiterte Gestalten: Baisch ist ein langweiliger Archäologe, dessen Ehe aufgrund seiner Bräsigkeit gerade in die Brüche ging (und dessen Frau gerade auf seine Kosten mit ihrem Geliebten im Flieger Richtung Süden sitzt), Anzengruber ein zynischer, depressiver Alkoholiker, und Schwanenmeister, nunja, ein durch Absteigen tingelnder Alleinunterhalter. Doch die Extremsituation lässt alle Fassaden fallen. Dabei geraten die Temperamente der beiden Österreicher und des Norddeutschen ebenso aneinander, wie der Weltekel Anzengrubers und Baischs allzu brüchige bürgerliche Fassade.

Trotz minimalistischer Bühne langweilt dieser sehr österreichische Film keine Minute, was an der genialen Konstellation der Protagonisten, an den sadistischen Experimenten eines kleinen Jungen, der in diese Versuchsanordnung eingreift, ohne die Gefangenen zu befreien, aber auch an dem sorgsam ausgewählten Soundtrack liegt. Unbedingt empfehlenswert.

Montag, 26. Januar 2009

Le chien andalou


Le chien andalou - ein surreales Meisterwerk von Salvador Dalí und Louis Buñuel aus dem Jahre 1929. Die Bilder sind traumhaft, scheinbar unzusammenhängend, verstörend, nichts erscheint logisch, angefangen beim Titel. Doch seht selbst…


„Der Film erzielte die von mir erwarteten Resultate. Er machte an einem einzigen Abend zehn Jahre pseudointellektuellen Nachkriegsavantgardismus zunichte. Dieses schändliche Zeug, das man abstrakte Kunst nannte, fiel uns auf den Tod verwundet vor die Füße, um nie wieder aufzustehen, nachdem sie gesehen hatten, wie das Auge eines Mädchens von einer Rasierklinge durchschnitten wird. In Europa war kein Platz mehr für die manischen kleinen Rechtecke von Herrn Mondrian“ (Dalí)

Freitag, 30. November 2007

Bunny



Bunny war 1998 einer der ersten Animationsfilme - und setzte damit Standards. Der nur siebenminütige Film gewann über 25 internationale Preise, darunter gar einen Oscar. Er handelt von Liebe und Tod, aber auch von Wiedervereinigung und einem möglichen Leben nach dem Tod. Die Musik stammt von Tom Waits, Regie und Drehbuch von Chris Wedge. Viel Spaß damit!