Freitag, 2. März 2012

Impressionen XXIII: Vom letzten Gang.




Finlale

Still. Kein Wort mehr, keine Nennung
ausgezählt das Lager, ab jetzt
die Stufen hinab und weg
kein daß mehr und kein wie
ein letztes also noch, aber dann
ist also Schluß, ausgezogen/schnurstraks
meinetwegen mit Lineal
der letzte Strich so
gerade eben noch ins Aus
in den lauten Schluß:
hat nicht viel gebracht
alles

(Franzobel)


The Death Defying Unicorn


Motorpsycho bleiben sich treu und arbeiten auch mit ihrem neuesten Werk konsequent weiter an ihrer Vorstellung einer zeitgemäßen, progressiven Rockmusik. Nach Ausflügen in ruhigere und kommensurablere Strukturen (u.a. Indie, Jazz & Country) Ende der 1990er Jahre, wandten sich die Norweger seit Black Hole/Black Canvas (2006), und noch deutlicher seit Little Lucid Moments (2008), der Neuvermessung eines vermeintlich Mitte der 1970er Jahre ins Maßlose ausgeuferten (und daher weitgehend gescheiterten) Genres zu.

"The Death Defying Unicorn" wirkt mit seinen opulenten Kompositionen und einer Spielzeit von annähernd 90 Minuten wie aus der Zeit gefallen. Die Zusammenarbeit mit Ståle Storløkken, seines Zeichens Jazz-Keyboarder, und dem Trondheim Jazz Orchestra bestand ursprünglich nur in einem Auftritt beim Molde International Jazz Festival 2010. Aus dem über weite Strecken improvisierten, instrumentalen, noch unausgereiften Konzert kristallisierte sich schließlich eine moderne Rockoper heraus, die es schafft, Kitsch und Effekthascherei zu vermeiden, weil sie das Orchester nicht bloß als reinen Verstärker instrumentalisiert, sondern sich an einer Symbiose aus Rock, Klassik und Jazz versucht und damit den ursprünglichen Anspruch des ProgRock (nämlich die Verschmelzung von U- und E-Musik) ernst nimmt.

Dass das musikalische Ergebnis alles andere als gefällig ist, versteht sich dabei von selbst. Doch um ihre Kommensurabilität scheinen sich Motorpsycho ohnehin nicht allzu sehr zu scheren. Stattdessen arbeiten die Trondheimer seit 1989 beständig an der Ausweitung ihrer musikalischen Ausdrucksformen, und stellen mit diesem dritten und wohl abschließenden ProgRock-Werk in Folge ein bemerkenswertes Maß an künstlerischer Autonomie unter Beweis. Hats off to Motorpsycho!

Donnerstag, 19. Januar 2012

A Love Supreme


Part 1: Acknowledgment (7:43)
Part 2: Resolution (7:20)
Part 3: Pursuance (10:42)
Part 4: Psalm (7:05)

Montag, 2. Januar 2012

Dienstag, 20. Dezember 2011

Führerproblem, genetisch betrachtet


Als Gott am ersten Wochenende
die Welt besah, und siehe, sie war gut,
da rieb er sich vergnügt die Hände.
Ihn packte eine Art von Übermut.

Er blickte stolz auf seine Erde
und sah Tuberkeln, Standard Oil und Waffen.
Da kam aus Deutschland die Beschwerde:
„Du hast versäumt, uns Führer zu erschaffen!“

Gott war bestürzt. Man kann’s verstehn.
„Mein liebes deutsches Volk“, schrieb er zurück,
„es muß halt ohne Führer gehn.
Die Schöpfung ist vorbei. Grüß Gott. Viel Glück.“

Nun standen wir mit Ohne da,
der Weltgeschichte freundlich überlassen.
Und: Alles, was seitdem geschah,
ist ohne diesen Hinweis nicht zu fassen.

(Erich Kästner)

Essentielle Musikvideos Teil 6

No comment:


Southern trees bear a strange fruit,
Blood on the leaves and blood at the trees,
Blood bodies swinging at the southern breeze,
Strange fruit hanging from the opular trees.

Pastoral scene of the gallant south,
The bulging eyes and the twisted mouth,
Scent of magnolias, sweet and fresh,
Then the sudden smell of burning flesh.

Here is fruit for the clows to pluck,
For the rain to gather, for the wind to suck,
For the sun to rot, for the wind to drop,
Here is strange and bitter crop.

(Billie Holliday)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Wozu noch schreiben?

Nach mehr als fünf Jahren stellt sich die Frage für mich ganz konkret. Wozu noch einen (inzwischen schon anachronistisch anmutenden) Blog pflegen? Haben neue Kommunikationsformen diesen nicht schon längst überflüssig gemacht? Als Medium der Selbstfindung diente der Zeittotschläger ohnehin nicht. Vielmehr bündeln sich hier willkürlich anmutende Repräsentationen von Seinsformen, deren Wesensgehalt weit über die Möglichkeiten der begrenzten Form hinausweisen müssen, zumal sich die Beiträge seit geraumer Zeit ohnehin meist in Verweisen auf fremde Gedanken erschöpfen. Auch deshalb begrenzt sich die Anzahl der regelmäßigen Leser auf eine recht überschaubare Zahl, die von der Anzahl an zufälligen Besuchern weit übertroffen wird. 

Der Autor hadert regelmäßig mit Sinn, Struktur und Inhalt dieser Seite, mit dem Spannungsverhältnis von Intimität und Distanz, Arbeit und Leben, Verblendung und Wahrhaftigkeit, und der damit verbundenen Themensetzung, die von Inkonsistenz und Inkonsequenz geprägt ist. Die zentrale Frage ist daher eine ganz grundsätzliche: Wie lässt sich eine unförmige Form wie diese sinnvoll weiterführen, wo sich nicht einmal die Ich-Maschine sicher ist, wozu genau sie das überhaupt tut?

Freitag, 16. Dezember 2011

Joel Bird

 Setiment of sediments

Drive to the mountains

Dienstag, 13. Dezember 2011

Dein Kerker bist du selbst

Die Welt, die hält dich nicht, du selber bist die Welt,
Die dich in dir mit dir so stark gefangen hält.

(Angelus Silesius, 1624-1677)

Samstag, 26. November 2011

Impressionen XXI

‎"Die Anthropologie bildet vielleicht die grundlegende Position, die das philosophische Denken von Kant bis zu uns bestimmt und geleitet hat. [...] Aber sie ist im Begriff, sich unter unseren Augen aufzulösen [...] Allen, die noch vom Menschen, von seiner Herrschaft oder von seiner Befreiung sprechen wollen, all jenen, die noch fragen nach dem Menschen in seiner Essenz, jenen, die von ihm ausgehen wollen, um zur Wahrheit zu gelangen, jenen umgekehrt, die alle Erkenntnis auf die Wahrheiten des Menschen selbst zurückführen, allen, die nicht formalisieren wollen, ohne zu anthropologisieren, die nicht mythologisieren wollen, ohne zu demystifizieren, die nicht denken wollen, ohne sogleich zu denken, daß es der Mensch ist, der denkt, all diesen Formen linker und linkischer Reflexion kann man nur ein philosophisches Lachen entgegensetzen - das heißt: ein zum Teil schweigendes Lachen."

(Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften, Frankfurt 1966, S. 412)



  
(Take me somewhere nice - Mogwai, aus: Rock Action, 2001)

Dienstag, 15. November 2011

R.I.P. Franz-Josef Degenhardt

Darauf eine Große Schimpflitanei:

Sonntag, 13. November 2011

Flüchtige Notizen V: Svefn-g-englar


(Sigur Ros, 2001)


Svefn-g-englar erzeugt ambivalente Gefühle: einerseits von Untergang, Bedrohung, Apokalypse, andererseits jedoch auch von tiefer Ruhe - melancholisch, aber optimistisch. Eine fast zeitlose Atmosphäre umgibt dieses Stück, welches in mir einen tiefen Drang erzeugt, aufzustehen, etwas zu tun, der Welt etwas zu geben. Und dies möglichst sofort und so schnell wie möglich, aber reflektiert, anzugehen, weil sonst alles verloren scheint, eben so wie diese Musik, die sich in ihrer Gewalt schon selbst zerstört zu haben scheint, bevor sie überhaupt ihre Kraft entfalten und verstanden werden konnte. 

(19/11/2001) 

Mittwoch, 26. Oktober 2011

The Second Coming

Turning and turning in the widening gyre
The falcon cannot hear the falconer;
Things fall apart; the centre cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world,
The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
The ceremony of innocence is drowned;
The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity.

Surely some revelation is at hand;
Surely the Second Coming is at hand.
The Second Coming! Hardly are those words out
When a vast image out of Spiritus Mundi
Troubles my sight: a waste of desert sand;
A shape with lion body and the head of a man,
A gaze blank and pitiless as the sun,
Is moving its slow thighs, while all about it
Wind shadows of the indignant desert birds.

The darkness drops again but now I know
That twenty centuries of stony sleep
Were vexed to nightmare by a rocking cradle,
And what rough beast, its hour come round at last,
Slouches towards Bethlehem to be born?



Montag, 24. Oktober 2011

Sonntag, 9. Oktober 2011

Fenster zur Erde

Mutlosigkeit bricht ihren Lauf ab.
Die Angst bricht ihren Lauf ab.
Der Geier bricht seine Flucht ab.

Das eifrige Licht rinnt hervor
auch Gespenster nehmen einen Schluck.

Unsere Malereien kommen zu Tage,
die roten Tiere unserer Eiszeitateliers.

Alles beginnt sich umzusehen.
Wir gehen in der Sonne hundertfach.

Jeder Mensch eine halboffene Tür
die führt zu einem Raum für Alle.

Der unendliche Boden unter uns.

Das Wasser leuchtet zwischen den Bäumen.

Der See ist ein Fenster zur Erde.

(Tomas Tranströmer)

Freitag, 30. September 2011

Drei Dokus

1. Über die fatalen Auswirkungen des Einsatzes von Uranmunition durch die NATO in den Golf- und Balkankriegen, die bis heute von offizieller Seite geleugnet werden:


2. Über Geheimarmeen der NATO während des Kalten Krieges und deren Verbindung zu rechtsextremen Terroristen in ganz Europa:

3. Eine sehr detaillierte Dokumentation des Jugoslawienkonfliktes, seiner Hintergründe, Akteure und Ursachen, die weit in die Geschichte der Region zurückreichen:

Mittwoch, 28. September 2011

Samstag, 24. September 2011

Neue Hieroglyphen

Altes Menetekel neu

Ihr Blick ist vom
Vorüberziehn der Zahlen
So müde, daß ihn
Nichts mehr hält.
Es geht bergab seit Tagen
Mit Indizes und Kursen
Und mit der Bonität der Welt.

Sie schauen auf,
Schon Derivate ihrer selbst,
Und hatten mal ein Lächeln,
Verkommen und verführerisch
Wie von Alain Delon geborgt.
Sie schauen schaudernd auf
Und wissen nicht zu wem, zu was.
Das schreibt wie Menschenhand
Und hört nicht auf und schreibt.
Auf jedem Monitor erscheint
Erneut die Flammenschrift.
Die legt kein Schriftgelehrter aus,
Kein Wirtschaftsweiser deutet sie,
Nicht dunnemals und heute nicht.
Nur Daniel in Ketten liest:
"Gezählt, gewogen und geteilt."*

Es ist des Unglücks Unterpfand
Für alle absehbare Ewigkeit:
Belsazar blaß im Weißen Haus,
Schon fremd sein Babylon,
Sein Washington verwaist,
Die Wall Street menschenleer
Wie jener Königssaal am Morgen,
Nachdem der Mond geschehn.
Die Welt kühlt aus,
Und Orient und Okzident
Mit Mann und Maus
Und Herr und Knecht
Mit Pauken und Trompeten
Sind wieder einmal hart am Rand.

Und still wird es im Börsensaal,
Wenn jene Macht,
die niemand nennt
Und jeder spürt,
Die Hände dieser müden Männder,
Als könne es den Betern noch gelingen,
Ganz unerbittlich ineinander legt.

* Gemeint ist die Geschichte vom Ende des babylonischen Königs Belsazar aus dem Alten Testament. Die aramäische Schrift an der Wand lautet: "Mene mene tekel u-pharsin". Der Prophet Daniel liest das als Untergangsprophezeiung. Die Übersetzung des Menetekels: s.o.

(Martin Jürgens)

Samstag, 10. September 2011

Arabischer Frühling

Versuch einer kursorischen Zwischenbilanz

Es ist wohl definitiv noch zu früh für Urteile über die langfristigen Auswirkungen des Arabischen Frühling. Nach etwas mehr als neun Monaten bietet sich dem Betrachter ein sehr widersprüchliches, unklares Bild: Libyen scheint befreit von Gaddhafi, doch wird mit den Rebellen wirklich Demokratie zu machen sein? Eine rassistische Blutspur überzieht das Land, zumindest für Schwarze scheint es im neuen Libyen keine Freiheit zu geben. Spannend auch die Frage, welche Rolle die einflussreichen Islamisten übernehmen werden. Und ob dieses Land, das bei nur 6 Mio. Einwohnern über 100 bis 140 Stämme verfügt, überhaupt regierbar sein wird, bleibt zumindest fraglich.

Ägypten hingegen befindet sich scheinbar auf dem Weg in die Demokratie, beschneidet aber zugleich die Meinungsfreiheit, wird vom Militär regiert, das in seinem Bemühen um Machterhalt das Land zunehmend lähmt. Dass es dabei auch auf Maßnahmen des alten Regimes zurückgreift, braucht nicht zu verwundern. Der inzwischen 30 Jahre währende Ausnahmezustand wurde auch nach dem Sturz Mubaraks nicht aufgehoben. Und welche Rolle wohl Israel spielen wird, nachdem sich die Beziehungen zwischen Kairo und Jerusalem deutlich abgekühlt haben und der Volkszorn ungebremst entladen werden kann? Mubarak steht vor Gericht - immerhin. Entscheidend für den Transformationsprozess wird sein, wie viel Macht das Militär abzugeben bereit ist.

Aus Jemen sind lange keine Neuigkeiten zu vernehmen gewesen. Der Machtkampf ist noch nicht endgültig entschieden. Doch viel Gutes scheint in diesem bitterarmen Land nicht zu erwarten sein, da auch hier die Stämme eine entscheidende Rolle spielen und dies im Falle einer siegreichen Revolution einen langen Bürgerkrieg nach sich ziehen könnte. 

In Jordanien ist der Aufstand gescheitert bzw. aufgrund von Zugeständnissen der Regierung vorerst ausgesetzt, in Bahrein mithilfe saudischer Panzer blutig niedergeschlagen worden. Das wohlhabende Tunesien scheint noch am meisten aus dem Umbruch gemacht zu haben. Am 23. Oktober wird eine verfassungsgebende Versammlung gewählt. Von den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dürfte dieses Land die größten Chancen auf einen Wandel zur Demokratie haben. 

Und Syrien? Der Blick auf dieses Land fällt schwer, da immer noch keine ausländischen Journalisten akkreditiert werden und das Ausland daher auf Berichte der Revolutionäre angewiesen ist (siehe Video). Die Lage ist hier besonders prekär, da hier eine alavitische Minderheit eine sunnitische Mehrheit unterdrückt und immer noch ein beachtlicher Teil der Bevölkerung hinter Assad steht (der Demonstranten erbarmungslos niederschießen lässt), wohl auch weil die offizielle Propaganda noch funktioniert. Das Morden scheint vorerst kein Ende zu nehmen:

Donnerstag, 8. September 2011

Taqwacore

Mulimischer Punk? Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. In vielen muslimischen Ländern gibt es eine Punkszene, jetzt auch unter den Muslimen in den USA. Was als Romanidee von Michael Muhammad Knight begonnen hat, ist mittlerweile Wirklichkeit geworden. Islam und Anarchie gehen dabei ein interessantes Bündnis ein, denn "in diesem sogenannten Kampf der Kulturen strecken wir unsere Mittelfinger in beide Richtungen." Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei der Artikel von Jan Tölva aus der aktuellen Jungle World, das Buch von Knight, sowie die gleichnamige Doku über den Weg vom Roman zur Szene empfohlen. Als Vorgeschmack hier schon einmal der Trailer: 

Freitag, 2. September 2011

Die Grenze - Gefahr für unser Land?

Der Rechtsextremismus in diesem Lande war schon immer ein Thema an dieser Stelle. In den letzten Jahren und Monaten geriet er jedoch ein wenig aus meinem, wie auch dem allgemeinen Fokus. Die großen Krisen und Katastrophen unserer Zeit lassen dieses Phänomen als marginal erscheinen. Doch gerade Krisenzeiten bilden einen guten Nährboden für Extremisten jeglicher Couleur. Durch Zufall bin ich nun auf diese Sat 1-Doku [sic] von Falko Korth & Thomas Riedel aus dem Jahre 2010 gestoßen, die Kontakt zu den zentralen Protagonisten der Szene hergestellt und (vergeblich) nach Antworten gesucht haben. Für den Kenner der Szene ergeben sich zwar wenig neue Erkenntnisse, doch der Film bietet einen relativen guten Überblick über den Stand der Dinge.

Zusätzlich noch zwei Leseempfehlungen: Zur Entwicklung der immer noch mitgliederstärksten und einflussreichsten rechtsextremen Partei in Deutschland sei auf den exzellenten Artikel von Marc Brandstetter in der aktuellen Ausgabe der Blätter hingewiesen, zum Zustand der radikalen Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern kurz vor den Landtagswahlen auf den Artikel von Velten Schäfer im Freitag.

Sonntag, 14. August 2011

Staub

Noch liegt die Hitze über uns,
gleich einer Dunstglocke aus Glas.
Ein Flackern in der Schwüle. Jenseitssucht.
Versuche, mich zu finden unter all der
Last. Versteinerte Gesichter,
vertraute Wege, plötzlich neu, ein Déja-Vu
ohne Gedächtnis. Erntezeit.
Schweigen vor der Perlenkutsche,
tristes Geschehen, ein Kreis sich dreht.
Eine Allee voll Hoffnungskinder
im Schatten eines Buchsbaums steht.

(28/6/2011)

Montag, 8. August 2011

Impressionen XIX

"A change in the weather is known to be extreme
But what's the sense of changing horses in midstream?
I'm going out of my mind, oh, oh,
With a pain that stops and starts
Like a corkscrew to my heart
Ever since we've been apart."

(aus: Bob Dylan, You're a big girl now, 1975)

Dreierlei Erinnerungen:



Dienstag, 2. August 2011

Sad eyed lady of the lowlands


Sad Eyed Lady Of the Low Lands by Bob Dylan on Grooveshark

Bob Dylan (Blonde on Blonde, 1966)